






Dieses Paper untersucht, wie Menschen über den Kauf von Fisch nachdenken, und warum viele trotz guter Absichten doch zu Produkten greifen, die dem Wohl der Fische nicht gerecht werden. Studien zeigen, dass Konsumentinnen und Konsumenten zwar mehr über Nachhaltigkeit und Herkunft nachdenken, aber kaum wissen, wie Fische tatsächlich gehalten oder getötet werden. Begriffe wie „Fischwohl“ oder „schonende Schlachtung“ sind vielen unklar.
Die Arbeit zeigt, welche Faktoren das Kaufverhalten beeinflussen: persönliche Werte, Vertrauen in Labels, wahrgenommene Qualität, Preis und soziale Normen. Sie beschreibt zudem drei Gruppen von Verbraucher:innen: jene, die sich bemühen, aber überfordert sind; jene, die wenig Interesse an Tierwohl haben; und jene, die bereits engagiert handeln.
Ein wichtiges Ergebnis: Viele wären bereit, für mehr Tierwohl auch mehr zu bezahlen, aber nur, wenn die Informationen klar, einfach und vertrauenswürdig sind. Die Studie zeigt, wie Kommunikation gestaltet werden kann, damit Menschen informierte, verantwortungsvolle Entscheidungen treffen können und Fischwohl sichtbarer wird.
Paper herunterladen: 2025. Aurelia Philipps. Vom Fang zum Einkaufswagen.
Dieses Positionspapier untersucht, ob die elektrische Betäubung eine verlässliche und ethisch verantwortbare Methode zur Schlachtung von Fischen ist. Elektrische Betäubung gilt grundsätzlich als vielversprechender Ansatz, weil sie schnell wirken und grossen Durchsatz ermöglichen kann. Neue wissenschaftliche Daten zeigen jedoch, dass diese Methode in der Praxis oft nicht zuverlässig genug ist: Einige Fische gewinnen bereits Sekunden nach der Betäubung wieder Gehirnaktivität zurück. Das bedeutet, dass sie möglicherweise wieder empfindungsfähig sind, bevor sie getötet werden – ein klarer Verstoss gegen grundlegende Tierschutzprinzipien.
Ein weiteres Problem ist, dass die üblichen Prüfmethoden in der Fischindustrie – etwa das Beobachten von Reflexen oder Bewegungen – nicht sicher anzeigen, ob ein Fisch wirklich bewusstlos ist. Neurophysiologische Verfahren wie EEG und visuell evozierte Reaktionen (VER) wären zuverlässiger, werden aber kaum eingesetzt. Auch fehlen artspezifische Parameter, Feldtests unter realen Bedingungen und standardisierte Vorschriften für viele Zuchtfischarten.
Das Papier zeigt zudem technische und systemische Schwachstellen auf, etwa ungleichmässige Stromverteilung, mangelhafte Geräteorientierung oder Verzögerungen zwischen Betäubung und Tötung. fair‑fish sieht daher dringenden Handlungsbedarf: bessere technische Standards, verlässliche Validierung mit EEG/VER, Weiterentwicklung alternativer Methoden wie mechanischer Betäubung oder Spiking sowie klare gesetzliche Vorgaben. Das Ziel ist ein Schlachtprozess, der sicherstellt, dass Fische rasch und zuverlässig ohne Leiden sterben – eine Forderung, die durch aktuelle Forschung klar gestützt wird.
HomePublikationenVielen Dank!Summer ShoalTeamfair-fish-BuchSoziale MedienKonsumSpendenVereinVeranstaltungenDatenschutzOnline ShoalImpressumfair-fish MeeresschuleBeratungWelche Labels?Legatfair tradePartnerArchivAquaristikJobs/PraktikaUnsere Vision und MissionCarefish/catchFischereiCarefish/farmZuchtfair-fish databaseImpressumDatenschutzNeuigkeitenTeamSchon gewusst...?fish-factsJahresberichteNewsletterNachrichtfish-facts AbonnementInstagramFacebookTwitter / XLinkedIn


