Freizeitfischer in Italien (Foto: Studer/fair-fish)

Weniger Leiden in der Fischerei

In den Nullerjahren hatte fair-fish Richtlinien zur Schonung gefangener Fische erarbeitet und erprobt. Diese Erfahrungen treffen sich nun mit dem Mut des internationalen Fischlabels Friend of the Sea, das seinen Standard nun entsprechend anpassen will.

Das Projekt packt eine vollkommene Pionieraufgabe in einem komplexen Umfeld an, mit Dutzenden verschiedener Fangmeboden und Hunderten betroffener Fischarten. Unsere Ziele:

  1. Beurteilung des Ausmasses des Tierleids in den verschiedenen Fischereien
  2. Bestimmen des Potentials zur Leidensreduktion bei verschiedenen Fangmethoden Fischarten, durch Besuche auf Fangschiffen und Experimente
  3. Publikation der Erkenntnisse in einer frei zugänglichen Online-Datenbank
  4. Entwicklung von Richtlinien zur Reduktion des Tierleids in Fischereien
  5. Abklärung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit solcher Richtlinien
  6. Förderung des Bewusstseins des Problems und möglicher Lösungen in der Öffentlickeit und im Fachpublikum
  7. Einführung der Richtlinien in das Zertifizierungsschema von Friend of the Sea

 





Carefish/catch

Das vierjährige Projekt wurde Mitte 2021 von einem Konsortium aus fünf Vereinen lanciert:
fair-fish international (Zurich),
FishEthoGroup (Olhão),
Friend of the Sea (Mailand),
Centre for Marine Sciences (CCMAR, Faro), and
DeMoS Institute (Paris).
Dieses Projekt wird von Open Philanthropy unterstützt.

Trawler an der norwegischen Küste  (Foto: Christoph46/Wikimedia)