Verein fair-fish.net
Gründungsmitglieder und Vorstand

                                   Fisch-Ethologie-Datenbank:
Das FishEthoBase-Team
Billo Heinzpeter Studer
geboren 1947, Sozialpsychologe und Journalist, leitete 1985-2001 die Nutztierschutz-Organisation kagfreiland. Lebt in Monfalcone und Graz. Präsident von fair-fish international seit 2010, Mitglied der Richtlinien-Kommission. Direktor der FishEthoBase.1997 Initiant von fair-fish, Leiter der Fachstelle fair-fish bis März 2012, Leiter des Senegal-Projekts 2004–2011, Co-Präsident Verein fair-fish.ch seit 2012. CV
  • «Der Fisch als (Daseins-) Form hat mich schon früh fasziniert und durchs Leben begleitet. Die Fische als Lebewesen habe ich erst viel später entdeckt. Weil die meisten Fische klein sind, beachten wir sie nicht als Individuen und messen ihnen nur in der Menge einen Wert zu. Aber was wissen wir schon über die Fische, diese unerhörte Vielfalt von lust- und leidensfähigem Leben in einem uns fremden Medium?»

jenny_k Jenny Volstorf
geboren 1982, Dr. rer. nat., Psychologin, nutzt ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten zur Verbesserung des Wohls sogenannter Nutztiere. Wissenschaftliche Koordinatorin der FishEthoBase von fair-fish.net seit 2013. Lebt in Berlin. CV
  • «Ich habe für mich entschieden, keine tierlichen Produkte - also auch Fisch - zu konsumieren und würde so gern noch viel mehr Menschen davon überzeugen. Weil ich aber weiss, dass das im besten Fall schwierig ist und Jahre dauert, möchte ich zumindest dazu beitragen, dass es Fischen, die gefangen oder gehalten werden, so gut wie möglich geht.»

Katrin Vogelbach
geboren 1936, Grafikerin, früher Präsidentin von Tierschutzbund Zürich und VETO, lebt in Urdorf ZH. Vorstandsmitglied fair-fish.net seit 2010. Ehrenpräsidentin fair-fish.ch seit 2012, begleitete die Vorarbeiten 1997-1999, Vorstandsmitglied fair-fish.ch 2000-2012.
  • «Es ist sehr befremdend, dass Fische eigentlich gar nicht als Tiere, als Mitgeschöpfe wahrgenommen werden. Ihre Leidensfähigkeit wird von vielen Menschen in Frage gestellt. Selbst wenn Fische nicht leiden könnten, würde das nicht rechtfertigen, so grobfahrlässig und verachtend mit ihnen umzugehen. fair-fish schliesst eine wichtige Lücke im Tierschutz.»

Irmi Studer-Algader
geboren 1966, arbeitet im Pflegebereich, Fotografie, Texte, lebt in Monfalcone und Graz. Vorstandsmitglied fair-fish.net seit 2010.
  • «Leider begreifen noch immer so wenige Menschen, dass sie durch ihre Art zu leben und zu konsumieren so vieles verändern können. Jede Unterstützung von fairem Handel, fairer Tierhaltung und Bioprodukten ist wichtig und ein weiterer Mosaikstein im Bemühen um bessere Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt. Gleichgültige Konsumenten schützen durch ihr Verhalten "den Fisch als Ware", Raubbau an den Meeren, kurzsichtig-gierige Wirtschaftsinteressen u. v. m. Persönlich liegt mir umso mehr am Herzen, die ehrliche und gute Arbeit von fair-fish im Rahmen meiner eigenen Möglichkeiten weiterzubringen.»

Nina Otter
doktoriert in Mathematik, früher tätig in der Bio-Zertifizierung, lebt in Oxford. Vorstandsmitglied fair-fish.net seit 2010.
  • «Wenn ich zu erklären versuche, wieso ich eine Einladung zum Sushi-Essen absage, schaut mich mein Gegenüber mit grossen Augen an und sagt, dass ich recht habe, aber sie würde trotzdem nicht darauf verzichten, da es so fein sei. Dennoch würde diese Person nie einen Fischotter oder einen Berggorilla essen, weil diese vom Aussterben bedroht sind. Dass die Meere überfischt sind, ist wenigen bewusst, und dass die Sushi-Mode eine Bedrohung für die Überlebenschancen vieler Fischarten ist, tönt für die meisten subversiv.
    Das erstaunt mich nicht; bevor in der 1970er Jahren Greenpeace gegründet wurde, zweifelte man noch daran, ob Umweltschutz etwas Ernsthaftes ist oder nicht.»

oliver seeger_k Oliver Seeger
geboren 1962, langjährige Tätigkeit in Europa und Asien für verschiedene Organisationen, wohnt in Winterthur. Seit 2008 Co-Präsident von fair-fish Schweiz.
  • «Wir Menschen sind bestimmt nicht die Krönung der Schöpfung. Es ist uns dringend angesagt, alles, was uns umgibt, Pflanzen und Tiere mit viel mehr Respekt zu behandeln. Nur allein dies wird unser Überleben sichern und nicht zuletzt auch unter uns Menschlein ein friedlicheres Nebeneinander schaffen.»