Alternativen für Fischerdörfer


Die ersten 22 Bäumchen für den Muster-Obstgarten im Dorf Fayako

Obstgärten im Senegal

Etwa 38 Millionen Menschen arbeiten in der Fischerei. Eine harte, gefährliche und schlecht bezahlte Arbeit. Hätten diese Menschen wirtschaftliche Alternativen, würden sie nicht fischen, solange sie keinen angemessenen Preis erhalten. Doch wie entstehen Alternativen?

2010 musste fair-fish.ch sein
Fischereiprojekt im Senegal abbrechen. Danach versuchten wir zusammen mit Fischerdörfern im Meeresarm Saloum, lokales Einkommen ausserhalb der Fischerei zu schaffen. Unser letztes Projekt sollte mit Obstgärten zudem Abwechslung in die einseitige Ernährung bringen.
Der erste Muster-Obstgarten war beim Inseldorf Fayako vorgesehen, unter Leitung des langjährigen lokalen fair-fish-Mitarbeiters und Gärtners Ousmane Bâ. Der Verkauf der Ernten auf dem lokalen Markt sollte die Arbeit entschädigen und den Aufbau weiterer Obstgärten in der Region finanzieren.

Leider scheiterte das Projekt schon beim ersten Garten aus lokalen Gründen (
mehr dazu hier). Es soll nun von Bâ zusammen mit andern interessierten Dörfern in der Region nochmals aufgenommen werden, nach unseren Plänen, aber unabhängig von uns.